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Freie Wähler Erzgebirge e.V.

Was für ein Jahr!!!

Ja, es ist schon wieder so weit, das Jahr neigt sich dem Ende. Der 3. Advent liegt schon hinter uns und der 4. Advent schickt sich an auf uns zukommen. Dann sind es nur noch wenige Tage, es ist Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage schließen sich an.

Wieder einmal wird dieses Weihnachtsfest anders sein, als die in der Vergangenheit bevor das Coron- Virus uns im Griffhatte. Wieder sind Zusammenkünfte der Familie nur im kleinen Kreis gestattet bzw. sollten im kleinen Kreis stattfinden, um so die Verbreitung, die Ansteckung des Virus zu verhindern. Manch einer wird sich daranhalten und andere nicht. Das Ergebnis werden wir den im neuen Jahr präsentiert bekommen.

Wir haben sicherlich allefür die Lieben, die uns am Herzen liegen, Geschenke besorgt. Für die Kleinen Spielsachen undfür die Großen Dinge die sie benötigen oder die sie sich selbst nicht leisten können oder wollen. Mancher hat sich Mühe geben ein Geschenk auszusuchen und manch anderer hat sich schwergetan, das Richtige zufinden.
Ja, wir haben alle bedacht.
Nur für ein Kind dessen Geburtstag wir feiern, für dieses Kind haben wir kein Geschenk. Oftmals verschwenden wir nicht mal mehr einen Gedanken daran, dass es die Ankunft dieses Kindes war, was uns dieses Fest begehen lässt.

Das Kind, was geboren wurde, um den Menschen Frieden zu bringen, inneren Frieden und das Bewusstsein, dass wir alle einander beeinflussen, in einer Gemeinschaft leben. Es wollte uns lehren unseren Egoismus zurückzudrängen, ihn zu kultivieren und zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen. Es sollte uns beibringen, dass der innere Frieden, Glück bedeutet und das geben besser ist als nur zu nehmen.

Gerade in der heutigen Zeit, sollten wir über das, was dieses Kind uns lehren wollte nachdenken. Diesem Kind lag das Wohl des einzelnen genauso sehr am Herzen, wie das Wohl aller.

Heute erfahren wir oftmals eine Gesellschaft, in der der Einzelne mehr zu gelten scheint, als die Gesellschaft selbst. Und wir sind allzu sehr bereit, unsere Ellenbogen auszufahren, um unsere eigenen Ziele durchzusetzen. Bei vielen hat man das Gefühl, dass sie sich nur noch selbst sehen und den der neben ihnen steht gar nicht mehr erkennen. Sie sind somit sich selbst beschäftigt, dass sie alles andere vergessen. Manche vergessen sogar dabei ihre eigene Menschlichkeit.

Vor einigen Tagen sah ich einen Bericht, in welchem über die Menschen berichtet wurde, die zu Hause sitzen und warten, dass sie eine lebensnotwendige Operation oder eine Operation, die sie von Schmerzen befreit, erhalten.
Die Ärzte dürfen sie nicht operieren, es sei denn, es ist eine Notoperation und sie ist unaufschiebbar. In diesem Beitrag sagte der Arzt und dies gab mir zu denken, dass man zwar eine notwendige Tumoroperation hinausschieben kann, jedoch die Heilungschancen des Menschen rapide sinken. Grund dafür, dass diese Operation nicht durchgeführt werden kann, dass Menschen mit Schmerzen und mit Tumoren leben müssen und am Ende vielleicht sogar daran sterben, ist die Tatsache, dass die Regierungfestgelegt hat, dass die Iniensivbetten zum größten Teil für die mit Corona infizierten Patienten freigehalten werden müssen.

Ja, auch ich bin der Meinung, dass jedem Menschen das Recht zusteht, frei zu entscheiden, ob er sich impfen lassen will oder nicht. Ja, dieses Recht hat er. Und die Impfgegner klopfen auf ihre Grundrechte.
Was ist aber mit den Grundrechten derer, die auf die notwendige Operation warten, die von Krebs geheilt werden wollen und die keine Schmerzen mehr haben wollen.

Haben diese keine Grundrechte? Haben diese nicht auch das Recht, auf Leben und Gesundheit, auf Unversehrtheit?

Ich denke darüber sollten auch die Impfgegner nachdenken. Und sie sollten sich fragen, wenn es darum geht ein Intensivbett zu belegen, wenn sie sich mit Corona infiziert haben, ob sie dann auch bereit sind, zurückzutreten, um dem der eine notwendige Operation braucht und der alles getan hat um die Pandemielage mit zu verändern, dieses Intensivbeit zu überlassen.

Jeder Mensch will leben, auch die Menschen, die eine notwendige Operation benötigen und auch die Menschen, die keine Schmerzen haben wollen.
Wirf ühren Statistiken darüber, wie viele Menschen Corona gestorben sind bzw. mit Corona gestorben sind. Führen wir eine Statistik in der erfasst wird, wie viele Menschen sterben mussten, weil ihnen eine notwendige Operation verwehrt wurde. Führen wir eine Statistik darüber, über die Menschen die vor Schmerzen in den Freitod gegangen sind. Ich weiß nicht. Aber ich denke eine solche Statistik wird nicht geführt.

Menschlichkeit, Nächstenliebe, Freiheit und Unversehrtheit. Große Worte, aber was nützen sie, wenn wir unsere Menschlichkeit wir unseren eigenen Egoismus opfern!

Ich habe mich impfen lassen und ich werde mich boostern lassen, denn ich will, dass Menschen die lebensrettenden und schmerzbefreienden Operationen erhalten. Ich will mich nichtfragen müssen, ob ich nicht daran schuld bin, dass ein Mensch das Recht auf Leben verwehrt bekommen hat, nur, weil ich meinen eigenen Egoismus über die Menschlichkeit und Nächstenliebe gestellt habe. Und noch etwas, wenn ich in einer solchen Situation wäre und eine notwendige Operation bräuchte, würde ich diese auch erhalten wollen. Ja ich würde und würde genauso auf mein Grundrecht bestehen, nämlich auf das Grundrecht ein menschenwürdiges gesundes Leben zuführen.

Ich denke über das sollten wir alle einmal nachdenken. Denn es könnte jeden von uns treffen oder einen der uns am Herzen liegt, den wir lieben und den wir nicht verlieren wollen. Hier denke ich vor allem an unsere jüngsten, an unsere Kinder.

Nun ich wünsche euch allen ein „Frohes Fest". Ich wünsche euch die Geschenke, die ihr euch selbst gewünscht habt und wenn mal nicht das dabei ist, was so einem Geschmack entspricht, so seit trotzdem dankbar und seid zufrieden darüber, dass der andere an euch gedacht hat.

Und, wenn ihr euch so gar nicht mit dem Geschenk anfreunden könnt, ein Tipp von mir, verschenkt es an einen anderen, der es vielleicht braucht oder wenn es möglich ist, tauscht es um.

FÜR das nächste Jahr wünsche ich uns allen, dass wir dieses Virus überwinden, wieder zu einem normalen, gemeinschaftlichen Leben zurückkehren, die Gräben, die in der Gesellschaft aufgebrochen sind sich schließen und wir wieder zueinander finden und die Worte Menschlichkeit und Nächstenliebe, das Miteinander, wieder Bedeutung für den einzelnen und die Gesellschaft haben. Euer Vorsitzender.

Torsten Palm

Vorstandswahl im Juni 2018

Im Jahr 2007 vereinbarten politische Wählervereinigungen, die in den Kreistagen der Alt-Landkreise ASZ, ANA, STL und MEK bereits vertreten waren, die zukünftige Zusammenarbeit im Erzgebirgskreis unter dem Dach der Freien Wähler Erzgebirge e.V.

Im Jahr 2008 war der Schwerpunkt der Arbeit die Auswahl von Bewerbern für den neuen Kreistag in allen Wahlkreisen des Erzgebirgskreises und für den Landrat.

Anfang des Jahres 2008 nominierte die Mitgliederversammlung in Geyer 111 Bewerber für den Kreistag und Oberbürgermeister Marcel Schmidt als Landratskandidat der FWE. Bei der Kreistagswahl am 08. Juni erhielt die FWE 10,7% aller Stimmen und stellte damit 11 Kreisräte. Das ist das drittbeste Wahlergebnis im Erzgebirgskreis.

Die Arbeit des gewählten Kreistages begann im August 2008.

In der Wahl 2014 für die 2. Preiode im Erzgebirgskreis konnte die FWE ihr Ergebnis halten.

Am 2. Juni 2018 trafen sich die Freien Wähler Erzgebirge e.V. im Kulturhaus "Aktivist" in Bad Schlema und wählten dabei auch ihren neuen Vorstand. 

Der neue Vorstand besteht aus:  

Vorsitzender: Torsten Palm 
Stellvertreter: Christian Neubert 
Stellvertreter: Mechthild Reuter 
Stellvertreter: Thomas Welter 
Stellvertreter: Klaus Kampf 
Schatzmeister: Astrid Engert 
Schriftführer: Grit Förster